Pinguine und wie wir die Welt sehen | Enercando
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Pinguine und wie wir die Welt sehen

Pinguine und wie wir die Welt sehen

Vor kurzem war ich mit meiner Familie in einem wunderschönen Zoo. Unsere erste Anlaufstation waren die niedlichen Pinguine.

Während die niedlichen Tiere tollpatschig in ihrem artgerechten Refugium aus Stein und  schöner Wasserlandschaft herum watschelten, sagte unsere 4-jährige Tochter lachend: “Guck mal, das sieht ja lustig aus, die können ja gar nicht richtig laufen.”

Das war der erste Eindruck meiner Tochter bei der Begegnung mit den liebenswürdigen Tieren.

Da hüpfte plötzlich direkt vor uns ein Pinguin von einem größeren Stein in das glasklare Wasser und tauchte mit unglaublich schöner Eleganz und atemberaubender Geschwindigkeit mehrere Kreise und Formen. Jetzt stieß meine Tochter einen juchzenden Schrei aus und sah mich mit großen, staunenden Augen an. Begeistert rief sie: “Mama, Mama, wie schnell der tauchen kann!”

Das war der zweite Eindruck meiner Tochter, der ihren ersten Eindruck überlagerte.

Etwas später, als meine beiden Kinder und mein Mann genüsslich ein Eis aßen, kamen mir die schönen und beeindruckenden Bilder und auch die Worte meiner Tochter wieder in den Sinn.

Mir fiel jetzt auf, dass wir aufgrund eines einzigen Eindrucks, andere gleich in eine bestimmte Schublade stecken. Und dass somit der Eindruck, den andere auf uns machen, nicht gleich seine wahre Persönlichkeit offenbaren. Unsere Wahrnehmung funktioniert erst einmal sehr oberflächlich. Wie im Fall der Pinguine bilden wir uns meist zu schnell ein Urteil über andere Menschen.

Noch wichtiger ist die Erkenntnis, dass wir aufgrund unserer Eigenwahrnehmung uns selber oft für „tollpatschige Pinguine“ halten. Damit behindern wir unsere eigene Entfaltung.

Nimmst du die Pinguine als schlechte Läufer oder als Weltmeister im Tauchen wahr? Wie nimmst du dich selber wahr?

In dir steckt so viel Einzigartiges. Um heraus zu finden, was deine Fähigkeiten sind, musst du in dich hineinhören. Stelle dir gezielt Fragen über dich. Du musst deine Wahrnehmung über das Wichtigste, nämlich über dich, trainieren und bewerten, um die Wahrnehmung über dich selber richtig zu stellen. Zum Einjustieren musst du dich selber besser kennen lernen. Wenn du Andere besser kennen lernen willst, musst du sie genau beobachten und ihnen die richtigen Fragen stellen. Wenn du dich selber richtig kennen lernen willst, dann beobachte dich selber genau. Versuche bewusst wahr zu nehmen, wie du auf bestimmte Ereignisse reagierst und stelle dir selber die richtigen Fragen.

Frage dich:

  • Bist du auf dem richtigen Spielfeld unterwegs?
  • Bist du ein guter Schwimmer der sich im Marathonlauf versucht, nur weil andere sagen, Laufen sei das Beste was man machen kann?
  • Arbeitest du im Verkauf, weil da angeblich mehr Geld zu verdienen ist als mit kreativer Gartengestaltung?
  • Hast du Medizin studiert, weil schon deine Eltern und Großeltern Mediziner waren?
  • Willst du beruflich das, was du gerade machst, je nachdem wie alt du bist, noch 5, 10, 15 oder gar 20 Jahre lang machen?
  • Oder anders gefragt: Tust du es noch 5, 10, 15 oder 20 Jahre lang, obwohl du es gar nicht tun willst?
  • Betäubst du dich mit Urlaub oder anderen Genüssen nur um von deiner Kursabweichung abzulenken?

Bedenke, dass dein Lebenstraum, den du einmal fixiert hattest, in weite Ferne rückt, wenn du das Falsche tust. Wie wenn du auf dem Meer deine Insel, die in diesem Fall stellvertretend für deinen Lebenstraum steht, immer mehr aus den Augen verlierst, weil du dich nur treiben lässt.

Für den Pinguin ist Laufen nicht wichtig. Durch seine außerordentlichen Fähigkeiten beim Tauchen kommt er an lebensnotwendige Nahrung.

Schärfe deine Wahrnehmung.

Wenn du herausgefunden hast worin oder wobei du gut bist, dann halte dir dies immer vor Augen. Denke nur an das Gute in dir. Dadurch gibst du deinen Fähigkeiten Auftrieb. Da sich deine Gedanken dann mehr und mehr und bald nur noch um das drehen worin du Spitzenklasse bist, werden auch Ideen in dein Leben kommen und du wirst zielorientierte Lösungen finden. Denke vor dem Einschlafen an deine speziellen Fähigkeiten und dein Unterbewusstsein wird ebenfalls an dem Thema arbeiten.

Ob jeder von uns seinen Lebenstraum erreicht, wissen wir nicht. Aber es ist schon ein gutes Gefühl und es fühlt sich richtig an, auf dem richtigen Weg zu sein.

Fange sofort an zu Rudern mit Kurs auf deinen Lebenstraum. Bevor deine Insel die für deinen Lebenstraum steht, hinter dem endlosen Meer, hinter dem Horizont, für immer verschwindet. Ich werde dir auf diesem Weg, unaufhörlich und immer, mit Rat zur Seite stehen.

Andrea Uhlmann
andrea.uhlmann@enercando.de

Ich bin Andrea. Meine Mission ist es, dir zu helfen ein sinnerfülltes Leben zu führen. Dies ist mein Blog und ich schreibe über Gesundheit, Sinn und Erfolg. Ich gebe dir Tipps, die ein längeres Leben voller Energie und Glück ermöglichen können.